Ausbildungswochenende 27.06.2015

Am Samstag, den 27. Juni fand unser lang geplanter Ausbildungstag statt. Begonnen wurde 9 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück, einem Tagesüberblick und der Fahrzeugeinteilung an diesem Tag. Danach gab uns Jens Ramisch (Zugführer) eine Einweisung zum Thema Atemschutznotfallkonzept. Er erläuterte die rechtliche Grundlage sowie den Hintergrund bzw. warum ein solches Konzept notwendig ist. Er wies auf die Aufgaben der unterschiedlichen Trupps hin und auf die Verantwortung der Führungskräfte, beginnend vom Truppführer bis hin zum Einsatzleiter. Nach zwei Stunden Theorieunterricht erfolgte die Aufteilung in zwei Gruppen. Gruppe eins fuhr zur Feuerwehrtechnischen Zentrale, um dort ihre jährliche Belastungsübung auf der Atemschutzübungsanlage durchzuführen, während dessen blieb die andere Gruppe im Gerätehaus. Hier wurde noch einmal auf die praktische Umsetzung des Atemschutznotfallkonzeptes eingegangen und die Atemschutznotfalltasche in ihrer Beladung und Funktion erklärt.

Nach der Mittagspause stand Gerätekunde speziell zum Thema VKU eingeklemmt auf dem Plan, während dessen wurde von der Einsatzleiterin (an diesem Tag) ein chronologischer Ablauf erstellt. Wie man bei einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person vorzugehen hat.

14.30 Uhr kamen zwei Rettungsassistenten mit einem Rettungswagen zur Ausbildung dazu. Sie stellten den neu stationierten Rettungswagen der Rettungswache Sangerhausen vor. Dabei ging man speziell auf die Beladung ein, die bei einem Verkehrsunfall zur Verfügung steht, um eine Person patientengerecht zu retten. Ebenso wurde das Vorgehen des Rettungsdienstes speziell bei Verkehrsunfällen erläutert.

Nach der Kaffeepause folgte die erste Einsatzübung. Im Gewerbegebiet kam es zu einem Unfall mit mehreren eingeklemmten Personen. Durch das THW wurde das Unfallszenario samt Darsteller hergestellt und die Darsteller realistisch geschminkt. Auf Grund zweier realer Einsätze, kurz vor Beginn der Übung, stand der Einsatzleiterin am Ende nicht wie geplant zwei Gruppen zur Verfügung, sondern nur eine Gruppe. Dennoch wurde die Einsatzlage gut abgearbeitet. Man entschied sich die Personen nacheinander zu retten. Nach ca. 40 min. waren beide Personen befreit und an den Rettungsdienst übergeben. auch für den Rettungsdienst war es ein realistisches Szenario, so dass auch die inzwischen drei anwesenden Rettungsassistenten eine zusätzliche Weiterbildung zu diesem Thema erhielten.

Nach einer kurzen Auswertung ging es zum Gerätehaus zurück. die Verschnaufpause hielt nicht lange an, denn 18 Uhr ging es zur MIFA. Angenommen wurde hier ein Reifenbrand im Keller mit vier vermissten Personen. Es gingen zwei Trupps zur Brandbekämpfung und Personensuche vor. Die Besatzung des LF übernahm die Funktion der Sicherheitstrupps und den Aufbau des Schaumangriffs. Wie schon alle geahnt haben, kam es zu einem Notfall. Der Angriffstrupp setzte eine Mayday-Meldung ab. Nun galt es das am Morgen vorgestellte Notfallkonzept entsprechend umzusetzen. Die Sicherheitstrupps gingen unverzüglich vor. Bei der praktischen Umsetzung fiel der eine oder andere Punkt noch auf. Diese wurden in der Nachbesprechung gemeinsam mit allen Beteiligten diskutiert und mit in das Notfallkonzept aufgenommen.

Gegen 20 Uhr war der Ausbildungstag beendet, alle Fahrzeuge waren wieder zurück im Gerätehaus und einsatzbereit. Vor dem anschließenden Grillen wurde der Tag noch ausgewertet. Alle waren sich einig, dass diese Ausbildung sehr sinnvoll und interessant war, so dass sie in diesem Rahmen in Zukunft zwei Mal im Jahr durchgeführt werden soll.


Wir möchten uns bei REWE, Edeka-Lehne, der Klemme AG und André Schröder für die Sachspenden sowie die finanzielle Unterstützung recht herzlich bedanken. Ein weiterer Dank geht an das THW und die MIFA für die organisatorische Unterstützung bei den Einsatzübungen.


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